, Aeschlimann Christian

Unglückliche Niederlage der B Junioren gegen den FC Vicques

Eigenfehler und eine in Halbzeit 2 fragwürdige Spielleitung führen zu einer unglücklichen Niederlage

Heimspiel gegen den SV Lyss - 1 Gegentor nach einem katastrophalen Rückpass, sowie ein erhaltener Penalty führen zu einer 1:2 NIederlage (Halbzeit 1:1)

Heimspiel gegen den FC Schüpfen - 2 Gegentore nach Eigenfehlern führen zu einer 2:4 Niederlage (Halbzeit 1:0)

Heimspiel gegen den FC Viques - 1 Gegentor nach einem katastrophalen Rückpass, sowie ein erhaltener Penalty führen zu einer 1:2 Niederlage (Halbzeit 1:1)

Die Heimspiel ähneln sich. Immer und immer wieder bringen wir uns mit Eigenfehlern und fehlender Effizienz um Punkte. Es war auch letzten Samstag nicht so, dass der Gegner uns überlegen war, ganz im Gegenteil,  bevor der Gegner nach einem Geschenk in Führung ging, hätten wir bereits mit 2:0 in Führung gehen müssen. Wie in jedem der bisherigen Heimspielen war die Halbzeit 1 und davon besonders die ersten 30 Minunten von solider bis guter Qualität. Es ist aber leider auch Fakt, dass die Qualität unseres Spiels spätestens nach der 1. Halbzeit rapide abnimmt und wir kaum mehr zu gelungenen Aktionen kommen. Ganz konkret zeigt sich dies auch in folgenden Zahlen - wären die Heimspiele nach 45 Minuten zu Ende gewesen, hätten wir aus den 3 Heimspielen nicht 0, sondern 5 Punkte geholt. Davon können wir uns nichts kaufen, zeigt aber dass die Mannschaft durchaus Qualität mitbringt, diese aber nicht über 90 Minuten abrufen kann. Wieso dem so ist, wissen wir genau und muss hier auch nicht vertieft werden, dies versuchen wir intern zu lösen:-). 

Letzten Samstag, kam dann auch noch viel Pech dazu oder um es beim Namen zu nennen eine wirklich schlechte Schiedsrichterleistung in Halbzeit 2. Ja, es ist nicht einfach Schiedsrichter zu sein und ja, Fehler können passieren und ja, wir sind auch selber schuld. Trotzdem und auch zum Schutz meiner Mannschaft muss Klartext gesprochen werden - der Penalty der am letzten Samstag zum 1:2 führte war schlichtwegs keiner oder seit wann bitte schön, darf man ein Foul welches klar ausserhalb des Strafraumes stattfand in den Strafraum verlegen. Wie dann der Schiedsrichter dazu kommt, eine glasklare Penaltysituation auf der anderen Seite nicht zu ahnden, ist nicht nachzuvollziehen. Der gegnerische Torhüter geht mit gestrecktem Bein auf unseren Spieler los, welcher danach blutend am Boden lag und in den Spital musste. Ich verstehe den Frust meiner Spieler, dass es hier weder einen Penalty noch eine Karte gab. Dass in einer nächsten Spielsituation der Schiedsrichter auf eine gelbe Karte gegen den FC Vicques verzichtete mit der Bemerkung " Ja es wäre eine gelbe Karte gewesen, aber ich wusste nicht mehr wer das Foul begangen hat", setzte dem Ganzen die Krone auf. 

Noch einmal; wir sind uns unserer Fehler durchaus bewusst und arbeiten an uns; am letzten Samstag aber hat der Schiedsrichter in Halbzeit 2 das Spiel gegen uns entschieden und dies darf auch mal in dieser Deutlichkeit gesagt werden. Ja wir sind froh, dass es Menschen gibt, welche den "undankbaren" Job als Schiedsrichter machen und wir wissen dass es wirklich nicht einfach ist, gerade auch wenn Emotionen im Spiel sind. Trotzdem wäre es schön, wenn sich die Schiedsrichter auch einmal entschuldigen könnten für offfensichtliche Fehler, dies würde auch gegenüber 16 jährigen - 18 jährigen Jungs Eindruck machen und wir alle könnten besser damit umgehen. Aber sich immer nur hinter Floskeln verstecken wie "weit dir pfieffe, wenns dir besser chöit" zeugt für mich nicht wirklich von Wille es auch besser machen zu wollen. Der Schiedsrichter soll durchaus eine "heilige Kuh" sein, aber auch Heilige dürfen sich weiterentwickeln...

Wir als Mannschaft werden wieder aufstehen und weiter machen. Wir versuchen besser zu werden, die Eigenfehler zu minimieren und uns in den nächsten Spielen effizienter zu zeigen. Die Jungs liegen mir am Herzen, ich werde auch künftig Klartext sprechen, die Jungs schützen, ohne Sie aber aus der Eigenverantwortung für die eigene Leistung zu entlassen.

Hopp Grafi!

Chrigu Aeschlimann